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Bad Saulgauer Modellflieger belegen 4. Platz

bei den Deutschen Meisterschaften im Seglerschlepp

Die Meisterschaften fanden in diesem Jahr in Vreden, nahe der Niederländischen Grenze statt. Das Team Rolf Rausch und Claus Borst reiste bereits am Sonntag vor den Meisterschaften an, um noch möglichst viele Trainingsflüge auf dem Wettbewerbsgelände absolvieren zu können. Es wurde auch schnell klar, dass dies notwendig war, da die Wetterbedingungen für das Team doch gewöhnungsbedürftig waren. Der beständig starke Seitenwind und die in unmittelbarer Nähe zum Flugplatz stehenden Windenergieanlagen bereiteten einige Probleme, die aber durch die Trainingsflüge gelöst werden konnten.

Beim Seglerschlepp geht es darum, wie bei den manntragenden Flugzeugen, ein Segelflugmodell mit einem Motormodell in einer vorgegebenen Art und Weise auf Höhe zu bringen. Die beiden Modelle sind mit einer 25 Meter langen Schleppleine verbunden und werden jeweils von einem Piloten gesteuert. Auf Ausklink-Höhe angekommen, trennen sich die Modelle und beide haben dann vorgegebene Aufgaben, wie z.B. Ziellandungen oder Seilabwurf, durchzuführen.

Bewertet wird der Flug von 5 Punktrichtern.

Die Meisterschaften wurden am Mittwochabend mit der Startnummernauslosung von Claus Borst, aus dem Bad Saulgauer Team, eröffnet. Er ist seit einem Jahr als Sportreferent im Deutschen Modellfliegerverband DMFV tätig und betreut dort deutschlandweit die Wettbewerbssparte des Seglerschlepps.

Der Wettbewerb begann am Donnerstag mit den ersten beiden Wertungsdurchgängen. War der erste Durchgang mit dem 9. Platz noch im Rahmen, ereilte das Team dann im 2. Durchgang ein technisches Problem. Das Schleppseil riss und somit wurde die Hälfte der Figuren mit Null Punkten bewertet und das Team fiel auf den 17. Platz zurück. Da aber bei der Endwertung der schlechteste Durchgang aus der Wertung genommen wird, gab es doch noch Hoffnung, das gesteckte Ziel, unter den ersten acht Mannschaften zu sein, zu erreichen. Bei den restlichen Wertungsflügen durfte somit aber nichts mehr schiefgehen.

Trotz dieser Nervenbelastung gelang es dem Team in den folgenden Durchgängen Platz um Platz aufzuholen. Von Vorteil in dieser Situation war, dass die Piloten durch ihre Jahre lange Erfahrung im Wettbewerbsfliegen, genug Routine besaßen, die Mischung zwischen Risiko und Sicherheit zu finden. Mit einem perfekten Flug im letzten Durchgang, der ihnen die zweithöchste Tages-Wertung einbrachte, konnten sie sich dann auf den 4.Platz verbessern. Mit einem besseren ersten Tag wäre das Podest sicher möglich gewesen. Aber auch so waren die beiden Piloten mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden.

Wir gratulieren Euch zu diesem großartigen Erfolg!!!